RKI Empfehlung für die Zahnarztpraxis

Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt eine Empfehlung zur Infektionsprävention in der Zahnheilkunde heraus.1 Das Institut wurde 1891 gegründet und ist die zentrale Forschungs- und Analyseeinrichtung des Bundesministeriums für Gesundheit. Es ist auf die Themen „Infektionskrankheiten“ und „übertragbare Krankheiten“ spezialisiert. 

Praevention-Zahnheilkunde

Dieses Bundesinstitut hat seinen Sitz in Berlin und gibt für verschiedene Bereiche– auch für die Zahnarztpraxis – eine RKI Empfehlung heraus, die der Infektionsprävention dient. Das RKI ist eine zentrale Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland zu Überwachungs- und Forschungszwecken.

Die Aufgaben des RKI bestehen darin, das Auftreten von Krankheiten zu beobachten, zu bekämpfen und die Bevölkerung vor Gesundheitsgefahren zu schützen. Manche Aufgaben des RKI sind im § 4 des Infektionsschutzgesetzes geregelt.

Wasseranalyse in der Zahnarztpraxis laut RKI Empfehlung

Auch wenn die Aufbereitung der medizinischen Geräte gewissenhaft und gemäß der Empfehlung des RKI zur Infektionsprävention durchgeführt wird, gibt es in einer Zahnarztpraxis noch andere Bereiche, wo es zu erhöhten Erreger-Konzentrationen kommen kann.
Stagnationswasser spielt eine entscheidende Rolle für die Wasserqualität in der Zahnarztpraxis. Über kurz oder lang können sich Biofilme in wasserführenden Schläuchen und Leitungen bilden, die besonders für krankheitserregende Keime, wie Legionellen, E. coli und Pseudomonas aeruginosa einen optimalen Lebensraum bieten.

dentalwasseranalysen-zahnarztpraxis

Je länger die Standzeit des Wassers und je höher die Wassertemperatur, desto stärker können sich die Keime vermehren. Nur eine Wasseranalyse gibt letztlich Gewissheit, ob eine Verunreinigung mit Keimen vorliegt.

Die RKI Empfehlung zur Infektionsprävention in der Zahnheilkunde richtet sich beim Thema Wasseranalyse in der Zahnarztpraxis nach den Vorgaben der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001). Demnach ist der Inhaber einer Klinik oder einer Zahnarztpraxis dazu verpflichtet, mindestens einmal im Jahr eine Wasseranalyse zu veranlassen, in der explizit mikrobiologische Untersuchungen den Schwerpunkt bilden.

Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt eine Empfehlung zur Infektionsprävention in der Zahnheilkunde heraus.1 Das Institut wurde 1891 gegründet und ist die zentrale Forschungs- und Analyseeinrichtung des Bundesministeriums für Gesundheit. Es ist auf die Themen „Infektionskrankheiten“ und „übertragbare Krankheiten“ spezialisiert. 

Praevention-Zahnheilkunde

Dieses Bundesinstitut hat seinen Sitz in Berlin und gibt für verschiedene Bereiche– auch für die Zahnarztpraxis – eine RKI Empfehlung heraus, die der Infektionsprävention dient. Das RKI ist eine zentrale Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland zu Überwachungs- und Forschungszwecken.

Die Aufgaben des RKI bestehen darin, das Auftreten von Krankheiten zu beobachten, zu bekämpfen und die Bevölkerung vor Gesundheitsgefahren zu schützen. Manche Aufgaben des RKI sind im § 4 des Infektionsschutzgesetzes geregelt.

Wasseranalyse in der Zahnarztpraxis laut RKI Empfehlung

Auch wenn die Aufbereitung der medizinischen Geräte gewissenhaft und gemäß der Empfehlung des RKI zur Infektionsprävention durchgeführt wird, gibt es in einer Zahnarztpraxis noch andere Bereiche, wo es zu erhöhten Erreger-Konzentrationen kommen kann.
Stagnationswasser spielt eine entscheidende Rolle für die Wasserqualität in der Zahnarztpraxis. Über kurz oder lang können sich Biofilme in wasserführenden Schläuchen und Leitungen bilden, die besonders für krankheitserregende Keime, wie Legionellen, E. coli und Pseudomonas aeruginosa einen optimalen Lebensraum bieten.

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Je länger die Standzeit des Wassers und je höher die Wassertemperatur, desto stärker können sich die Keime vermehren. Nur eine Wasseranalyse gibt letztlich Gewissheit, ob eine Verunreinigung mit Keimen vorliegt.

Die RKI Empfehlung zur Infektionsprävention in der Zahnheilkunde richtet sich beim Thema Wasseranalyse in der Zahnarztpraxis nach den Vorgaben der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001). Demnach ist der Inhaber einer Klinik oder einer Zahnarztpraxis dazu verpflichtet, mindestens einmal im Jahr eine Wasseranalyse zu veranlassen, in der explizit mikrobiologische Untersuchungen den Schwerpunkt bilden.

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Der "RKI Plus" Wasserhygiene Test ist auf die Parameter abgestimmt, die das Institut vorgibt – die Gesamtkeimzahl bei 36°C, Legionellen – und untersucht zusätzlich noch Pseudomonas aeruginosa. Das Robert Koch-Institut (RKI) macht in...
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Bei diesem Wassertest werden die Gesamtkeimzahl bei 36°C und Legionellen untersucht. Diese Parameter sollen laut RKI mindestens einmal jährlich an allen Dentaleinheiten in der Praxis untersucht werden. Dieser Wassertest nach RKI ist auf...
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RKI Empfehlung für die Zahnarztpraxis – Wasserqualität sichern, medizinische Geräte aufbereiten

Zu Beginn eines jeden Arbeitstages sind alle Entnahmestellen in der Zahnarztpraxis für mindestens 2 Minuten zu spülen. Die benutzten Entnahmestellen sind nach der Behandlung eines jeden Patienten für mindestens 20 Sekunden zu spülen.

infektion-Praevention-ZahnheilkundeDiese Maßnahmen gehören gemäß RKI Empfehlung zur Infektionsprävention in der Zahnheilkunde, da hierdurch eventuell vorhandene Keimkonzentrationen im Wasser deutlich minimiert werden.

Für Dentaleinheiten sind zudem gemäß RKI Empfehlung zentrale Desinfektionsvorrichtungen angeraten. Jeden Tag sollte eine Intensiventkeimung des Kühlwassersystems durchgeführt werden.2

Laut RKI Empfehlung sind in einer Zahnarztpraxis eine konsequente, fachgerechte Aufbereitung der medizinischen Geräte und eine Absicherung der wasserführenden Leitungen, Schläuche und Entnahmestellen entscheidend für die Infektionsprävention in der Zahnheilkunde.

 

Quellen:
1Bundeszahnärztekammer: Infektionsprävention in der Zahnheilkunde – Anforderungen an die Hygiene. 
2Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg: Bulletin zur Praxishygiene.